Metallschläuche

Der Metallschlauch wurde 1885 von Heinrich Witzenmann erfunden. Er begründete damit die Metallschlauch- und Kompensatorenindustrie. Heute werden unter dem Markennamen "Hydra" Metallschläuche in nahezu allen Märkten als flexible Leitungselemente eingesetzt. Dort nehmen sie Bewegungen und Schwingungen auf oder gleichen Montageungenauigkeiten aus.

Durch ihre nahezu universellen Eigenschaften sind die Metallschläuche vielseitig verwendbar. In Temperaturbereichen von -270°C bis ca. 600°C , von Vakuum bis 380 bar. Der verfügbare Nennweitenbereich von 1,8 mm bis 300mm lässt zudem ein breites Einsatzspektrum zu.
Metallschläuche unterscheiden sich in Wickel- und Wellschläuche. Erstere zeichnen sich durch eine hohe mechanische Festigkeit aus, die Wellschläuche durch Dichtheit sowie eine hohe Druckfestigkeit als umflochtene Schlauchleitung

Einsatzgebiete:

  • Als Schutzschlauch für elektrische Kabel oder Lichtleiter in der Elektroindustrie und im Maschinenbau
  • Als Begleitheizungen für Rohrleitungen
  • Als Absaug-, Förder- und Kühlmittelschlauch, z. B. bei Förderung und Transport von Flüssiggas
  • Als Hochdruckschläuche für technische Gase
  • In der Fahrzeugindustrie zur Schwingungsentkopplung in Abgasanlagen
  • Als Gas-, Wasser- und Lüftungsschläuche in der Technischen Gebäudeausrüstung
  • Als Lanzenschläuchen für die Stahlindustrie
  • In der Mess- und Regelungstechnik
  • In der Medizintechnik
  • Als Trimmtankschläuche für Passagierflugzeuge Luft- und Raumfahrt
  • Als Abschirmschläuche in der Reaktortechnik
  • Als Heizschläuche in Etagenpressen

In der regenerativen Energieerzeugung, z. B. als Medienleitungen in Solarkraftwerken oder in Solarthermie, Schutzschläuche in Windkraftanlagen, Off-shore …

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Zulassungen

Witzenmann Sachsen

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